Hunde werden bei artgerechter Fütterung GESUND alt,
und wer es nicht glaubt, hier eine Empfehlung, die auch uns dazu brachte unsere Hunde so schnell wie möglich auf die Rohfleischfütterung umzustellen :
Das Buch heißt "Katzen würden Mäuse kaufen", von Hans-Ulrich Grimm, erschienen im Heyne Verlag
Unsere Hunde werden ausschliesslich gebarft.
Barf oder B.A.R.F ist eine Methode zur Ernährung Fleischfressender Haustiere, die primär für Haushund entwickelt wurde. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss. Wir füttern unseren Hunden zusätzlich, jedoch nicht ganz so oft, auch Kohlenhydrate. Mittlerweile gibt es jedoch Unternehmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit BARF einfacher gestalten.
BARF ist mittlerweile nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an.
Vorteile Rohfütterung- artgerecht
- sehr hohe Verwertbarkeit
- wenig Kotabsatz und fester Kot
- viel Energie und Vitalität
- glänzendes Fell
- der Hund frißt gerne und fühlt sich pudelwohl
- deutlich weniger anfällig für Krankheiten und Parasiten
- langsameres gleichmäßiges Wachstum bei Welpen und Junghunden, dadurch weniger Lahmheiten
- schöne saubere Zähne, kein Zahnstein und Mundgeruch, auch im hohen Alter
Das Fleisch beziehen wir ganz frisch von http://www.futterquelle-bochum.de
Wir bestellen es per Internet und holen es uns ab, wobei wir es gerne selber mixen ! Dazu gehört : Muskelfleisch wie gewachsen, Pansen, Blättermagen,
Strosse, Lunge, Herz, Leber, Kehlkopf, Brustbeinknochen sowie Schlundfleisch. Hier haben wir immer die Möglichkeit zu varrieren. Das Herz und die Brustbeinknochen bekommen unsere Hunde immer am Stück, so werden sie langsam satt und haben den ideallen Kauspaß. Aber auch Hühnerhälse, ganze Hühner, Wild und Fisch gehören auf ihre Speisekarte.
Beim Fleisch müssen Sie unbedingt darauf achten das es nicht vom Schwein ist !!!
Zu den Gemüse - und Obstsorten gehören :
Blumenkohl, Brokkoli, Möhren, Chinakohl, Zucchini, Wirsing (wegen der besseren Verträglichkeit, blanchiert), Rot/Weißkohl, Mais, Gurke, Paprika und Spinat, auch hier den Spinat nur blanchiert. Verschiedene Salatsorten wie Feldsalat, Eisbergsalat, Blattsalat aber auch Rucula und Endivien.
Apfel, Banane, Birne, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Pflaumen (nur wenig), und Kiwi.
Bei Obst muss man immer beachten, dass es nur reif und in Maßen gefüttert wird !!!
Weiterhin gehören verschiedene Öle (Oliven - Raps - Walnussöl, Lebertran etc.), Milchprodukte wie Hüttenkäse, Magerquark, Naturjoghurt und Buttermilch dazu. Auch ein ganzes mit Schale einmal die Woche gibt es (eine Alternative zu Knochen - guter Calciumlieferant). Seealgenmehl und eine Prise Salz gebe ich auch gerne 2-3 die Woche. Zu den Kohlehydraten zähle ich Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken und Reis.
Unsere Hunde bekommen auch besondere Leckerchen, die ich ihnen gerne nach eigener Kreation zubereite, wie z.B. jetzt im Sommer süsses oder neutrales Eis Sorbet. Ihr glaubt nicht wie abwechslungsreich die Hundeküche sein kann ;-)
Ernährungsempfehlung für einen 30 kg schweren Labrador, in unserem Fall ist es Amy :
Tägliche Menge bei durchschnittlich 2,5% vom Körpergewicht des Hundes (beim pumeligen Hund 2% und zu dünnem 3%)
Tagesmenge ohne Getreide : 750 g
Gemüse / Obstanteil : 225 g
Reiner Fleischanteil : 155 g
Fleischige Knochen : 370 g
